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„Ich bin ein Zahlenmensch“ – Ein Interview mit Denis Glowicki 960 640 C4B

„Ich bin ein Zahlenmensch“ – Ein Interview mit Denis Glowicki

Er ist immer in Bewegung – beruflich wie privat. Der leidenschaftliche Zahlenmensch Denis Glowicki findet als Leiter Finanzen bei der Wicke GmbH + Co. KG die beruflichen Herausforderungen, die er immer gesucht hat. Privat fordert sich der Familienvater beim Crossbike-Fahren.

Sein Tag dürfte einfach ein paar Stunden mehr haben. Denis Glowicki hat einen prall gefüllten Arbeitstag, zusätzlich engagiert sich der Familienvater als Experte bei Finance-Projekten und absolviert überdies noch anspruchsvolle Radtouren mit seinem Crossbike. Dinge in Bewegung zu bringen – das motiviert Denis Glowicki. Wie passend, dass der Manager für ein Unternehmen tätig ist, dass ebenfalls für Bewegung sorgt. Die Wicke GmbH + Co. KG aus Sprockhövel im südlichen Ruhrgebiet ist einer der weltweit führenden Hersteller industrieller Räder und Rollen. Der 44-Jährige, der seit Januar 2019 Mitglied der Geschäftsleitung des mittelständischen Unternehmens ist, liebt seine anspruchsvolle Aufgabe. „Wir haben Produkte zum Anfassen. Wenn ich das anfassen kann, für das ich arbeite, dann weiß ich auch, wofür ich mich engagiere“, sagt er. Glowicki geht gern in die Produktion von Wicke, dort wo geschweißt und geschmiedet, gespritzt und gegossen wird. Regelmäßig nimmt er Einblick in die Produktion, denn konventionelles Drehen hat er während seiner Schulzeit auch mal gelernt. Dabei sind es eigentlich die Zahlen, die ihn schon seit seiner Jugend faszinieren.

Zahlen wurden ihm in die Wiege gelegt
Schon als Schüler ist Denis Glowicki klar, dass er einmal mit Zahlen arbeiten möchte. Die Affinität dafür wird ihm bereits in die Wiege gelegt, seine Mutter ist Bankkauffrau. „Ich bin einfach ein Zahlenmensch. Zunächst habe ich überlegt, eine Ausbildung zum Statiker zu machen, doch dann wurde es der Finanzbereich“, sagt Glowicki. Er beginnt ein Fachhochschulstudium im Finanzamt im Bereich Bilanzierung und Steuerrecht und arbeitet als Prüfer im Außendienst. Doch das reicht ihm nicht. Gerade die Beamtenurkunde in der Hand, wechselt er mit 27 Jahren kurzerhand in eine Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in Wuppertal. Zu diesem Zeitpunkt ist Glowicki der jüngste Steuerberater Nordrhein-Westfalens. Die neue Aufgabe bietet ihm ganz andere Perspektiven auf Bilanzen und Steuern. „Vor allem musste ich die reine Prüfersicht ablegen und wirtschaftlich denken“, sagt der Manager.

Angekommen im Wunschberuf
Die abwechslungsreiche Tätigkeit in der Beratung liegt ihm, er schätzt vor allem die Erfahrungen, die er mit den Mandaten sammelt. Für sechs Jahre lebt er vor allem aus dem Koffer. Doch das unruhige Leben wird ihm irgendwann zu viel. Denis Glowicki und seine Frau erwarten ein Baby. „Ich wollte nicht mehr ständig unterwegs sein und auch gerne internationaler arbeiten.“ Kurz vor dem Wechsel in ein internationales Medienunternehmen wird er auf die Aufgabe bei Wicke aufmerksam. Das Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern am Hauptsitz in Sprockhövel unterhält weitere Fertigungsstätten in der Tschechischen Republik und der Volksrepublik China. Zudem gibt es weltweit operative Service-, Montage- und Distributionszentren. Bei seinem Wechsel als Leiter Finanzen, Rechnungswesen und Steuern in das Unternehmen ist Denis Glowicki 34 Jahre alt. In seinen mehr als zehn Jahren Unternehmenszugehörigkeit übernimmt er für eine Zeit lang auch die HR-Abteilung. Seit Januar 2019 ist Glowicki Mitglied der Geschäftsleitung, seine Aufgabe konzentriert sich auf den Bereich Group-Controlling und -reporting. 2012 führt er bei Wicke ein BI-Tool ein, um wiederkehrende Aufgaben und Auswertungen damit zu automatisieren. Die meisten Skripte und Dashboards erstellt er nach wie vor selbst. „Der Umsatz unseres Unternehmens hat sich seit meinem Einstieg vor zehn Jahren verdreifacht. Dazu mussten auch die Strukturen mitwachsen – und diesen Prozess zu begleiten erfüllt mich sehr“, sagt Glowicki.

Keine Angst vor Fehlern
„Fast jeden Tag stehe ich vor neuen Herausforderungen, das treibt mich an. Man lernt nie aus und darf keine Angst vor Fehlern haben“, sagt der Manager. Das Finanzwesen kennt Denis Glowicki aus unterschiedlichen Perspektiven. Bei Wicke ist der Manager beruflich angekommen, wie er selbst sagt. Das Thema Prozesse findet er besonders spannend und engagiert sich deshalb auch als Experte bei den C4B Manuals, einer Arbeitshilfe für eine schematische Prozessdokumentation. Sie ermöglicht Unternehmen, ihre IST-Prozesse mit den vorgelegten Musterprozessen zu vergleichen und einfach auf die Situation im Unternehmen zu übertragen. „Im Finance-Bereich liegen noch unheimlich große Einsparpotenziale, das können auch gerne einmal bis zu 95 Prozent sein“, sagt Denis Glowicki. „Doch viele Unternehmen haben diese noch nicht gehoben. Vielfach, so meine Einschätzung, weil sie gar nicht wissen, wie sie es anfangen sollen“, so der Finance-Manager. „Es geht schon damit los, dass die Begriffe Digitalisierung und Automatisierung in einen Topf geworfen werden. Aber da gibt es einen großen Unterschied, denn: Nur das, was digitalisiert ist, kann auch automatisiert werden. Beispielsweise können nur digital erfasste Belege automatisiert bearbeitet werden“, erklärt Glowicki. Er ergänzt: „Die meisten Unternehmen werden es sich in Zukunft nicht mehr leisten können, Mitarbeiter als ‘humanoide Datentransporteure’ oder ‘Analog-Digital-Datenumwandler’ zu beschäftigen. Das ist für mich der Kernpunkt der Automatisierung im administrativen Unternehmensbereich.” Um sich in Richtung Digitalisierung aufmachen zu können, sei es aber zunächst erforderlich, dass man als Unternehmen seine Prozesse kennt – und sie sauber dokumentiert. „Um das Thema Prozess- beziehungsweise Verfahrensdokumentation kommen Unternehmen aufgrund der GoBD sowieso nicht herum“, sagt Glowicki. Um Schnittstellen zu programmieren, müsse man wissen, woher die Daten kommen, was mit ihnen gemacht wird und wofür die Daten verwendet werden. „Bei uns im Unternehmen kommen die meisten Verbesserungsvorschläge von den Auszubildenden, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Sie durchlaufen einmal alle Abteilungen im Unternehmen und lernen dadurch die Schnittstellen zwischen den Abteilungen kennen. Nur wenn man diese Schnittstellen kennt, kann man auch etwas verbessern.“

Neufassung GoBD: Nutzen Sie die Chance, Prozesse neu zu denken (Teil 3 von 3) 1024 624 C4B

Neufassung GoBD: Nutzen Sie die Chance, Prozesse neu zu denken (Teil 3 von 3)

Nach fast vier Jahren GoBD wurde vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Oktober 2018 der Entwurf einer Neufassungvorgelegt, worüber innovative Prozesse wie das „Mobile-Scannen“ legitimiert oder technische Migrationen 2019 deutlich vereinfacht werden sollen. Insgesamt stellt die Novellierung ein mehr an Rechtssicherheit und Klarheit für die Unternehmenspraxis dar. Die wichtigsten Neuerungen der GoBD umfassen:

  • Das Fotografierenvon Belegen durch mobile Endgeräte (Mobiles Scannen) wird dem stationären Scanvorgang gleichgestellt
  • Zulässigkeit der bildlichen Erfassung durch mobile Endgeräte im Ausland
  • Das Verbringen von Papierbelegen ins Auslandmit anschließender Digitalisierung ist zulässig
  • Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Aufbewahrung einer Konvertierungausreichend und es bedarf nicht weiter der Aufbewahrung der Ursprungsversion
  • Cloud-Systemewerden explizit in den Anwendungsbereich der GoBD einbezogen
  • Änderungen an einer Verfahrensdokumentationmüssen historisch nachvollziehbar sein

Tipp: Schematische Prozessdokumentation vornehmen

Mit der Neufassung der GoBD 2019 haben Sie und Ihr Unternehmen die Chance einer wichtigen Weiterentwicklung. Nutzen Sie diese Chance, um Ihre Prozesse neu zu denken. Vom C4B-Team können Sie mit den C4B Manuals eine leicht verständliche schematische Prozessdokumentation erhalten. Prozessbeschreibungen zu erstellen ist zwar alles andere als trivial, aber: Sie kennen Ihre Abläufe am besten. Sparen Sie sich daher hohe Beratungshonorare und tragen Sie das Wissen Ihrer Mitarbeiter, Dienstleister und die Programmabläufe der eingesetzten Software selbst zusammen. Nutzen Sie dazu unser Wissen und die Systematik unserer Practice Lösungen als Vorlage.

Die C4B Manuals bieten leicht verständliche Prozessdokumentationen und Best Practice-Tipps zu Digitalisierung und Automatisierung. Die einzelnen Schritte sind so aufgebaut, wie sie in den meisten Unternehmen vorkommen. Vergleichen Sie Ihre IST-Prozesse mit unseren Musterprozessen. Alle Unterlagen erhalten Sie in Power Point und Word, die ohne großen Aufwand auf Ihr Unternehmen übertragen werden können. Die Prozesslandkarte geht dabei teilweise weit über das eigentliche Rechnungswesen hinaus. Weiterhin geben wir Ihnen konkrete Möglichkeiten und Tipps zur Digitalisierung und Automatisierung, die auf unserer Best Practice-Erfahrung basieren.

Machen Sie Ihre Prozesse langfristig sicher, wirtschaftlicher und effizienter!

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Haben Sie Fragen? Dann zögern Sie bitte nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen: u.schroeder@c4b-team.de

C4B Manuals zur Prozessdokumentation – Prozesse langfristig sicher, wirtschaftlicher und effizienter gestalten 600 367 C4B

C4B Manuals zur Prozessdokumentation – Prozesse langfristig sicher, wirtschaftlicher und effizienter gestalten

Das betriebliche Rechnungswesen steht vor großen Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen ändern sich: Kosten- und Zeitdruck nehmen zu, und auch die Digitalisierung und Automatisierung von Arbeitsschritten macht vor dem Rechnungswesen nicht Halt. Häufig erweise sich jedoch eine unzureichende Datenqualität und die Dokumentation von Daten aus Vorsystemen sowie fehlende oder nicht ausreichende Abstimmungsregelungen als Schwachpunkte. Oft sind auch die bereits vorhandenen internen Kontrollsysteme nicht auf dem aktuellen Stand. Alle Prozesse, die im eigenen Rechnungswesen zur Anwendung kommen, zu analysieren und aussagefähige und transparente Prozessdokumentationen für alle relevanten Vorgänge im Rechnungswesen zu erstellen, ist häufig aus eigener Kraft und ohne externe Beratung nicht möglich.

Mit den C4B Manuals bieten wir Ihnen leicht verständliche Prozessdokumentationen und Best Practice-Tipps zu Digitalisierung und Automatisierung. Wir haben in Zusammenarbeit mit Experten aus der Praxis eine leicht verständliche schematische Prozessdokumentation erstellt. Die einzelnen Schritte sind so aufgebaut, wie sie in den meisten Unternehmen vorkommen. Sie können Ihre IST-Prozesse mit unseren Musterprozessen vergleichen. Alle Unterlagen erhalten Sie in Power Point und Word, diese können Sie ohne großen Aufwand auf Ihr Unternehmen übertragen. Die Prozesslandkarte geht dabei teilweise weit über das eigentliche Rechnungswesen hinaus. Weiterhin geben wir Ihnen mit unserem C4B Manual konkrete Möglichkeiten und Tipps zur Digitalisierung und Automatisierung, die auf unserer Best Practice-Erfahrung basieren.

Wenn Sie nur eine der unten stehenden Fragen verneinen, dann lohnt sich für Sie bereits der Einsatz des C4B Manuals:

  • Ist Ihre Buchhaltung größtenteils automatisiert und digitalisiert?
  • Können Sie gemäß Gesetz Ihre Verfahrensdokumentation für Externe sofort vorlegen?
  • Ist für Sie Compliance kein Thema?
  • Ist Ihr IKS-System rund und nicht zu verbessern?
  • Schützen Sie Ihre Prozesse vollumfänglich vor Fraud, Fake und sonstigen wirtschaftlichen Angriffen?
  • Sind Ihre Abläufe wirtschaftlich, sicher und effizient?
  • Erhalten Sie Ihr Wissen von Experten aus der Wirtschaft und nicht aus den Medien?

Machen Sie Ihre Prozesse langfristig sicher, wirtschaftlicher und effizienter. Die schematische Darstellung unserer Prozessdokumentation hilft jedem Mitarbeiter, seine Rolle im Unternehmen einzuordnen. Wissen über die weitere Verwertung der Arbeitsergebnisse führt zu sinnstiftender Arbeit, Schnittstellenoptimierung, Vermeidung von unnötigen Redundanzen undverhindert unnötige Arbeitsgänge. So optimieren Sie auch das Onboarding.

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