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  • 7. März 2017

IFRS 9 auch für Unternehmen wichtig, nicht nur für Banken

IFRS 9 auch für Unternehmen wichtig, nicht nur für Banken

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Magnifying Glass.

Zum 01. Januar 2018 ersetzt der neue internationale Rechnungslegungsstandard (IFRS) 9 „Financial Instruments“ den bestehenden Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten IAS 39. Der IFRS 9 für Finanzinstrumente wurde am 22. November 2016 in das EU-Recht übernommen.

Unternehmen gehen häufig davon aus, dass der IFRS 9 im Wesentlichen nur Auswirkungen für Unternehmen mit Derivatetransaktionen und mit Hedge Accounting-Beziehungen entfaltet. Doch IFRS 9 umfasst alle Finanzinstrumente und damit auch unter anderem Cash und Cash Equivalents, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausleihungen sowie sonstige finanzielle Vermögenswerte. Nimmt man den Scope der IFRS 9 Impairmentvorgaben hinzu, dann umfasst dieser beispielsweise auch Contract Assets, Leasingforderungen, Loan Commitments und Financial Guarantees. Werden daneben lokale IFRS-Abschlüsse erstellt, so unterliegen auch Intercompany Transaktionen den Vorgaben des IFRS 9. Eine besonders große Herausforderung stellen die Datenanforderungen der neuen Impairmentvorgaben dar. Experten raten dazu, möglichst zeitnah sicherzustellen, dass entsprechende Datenhistorien vorhanden sind beziehungsweise zeitnah erstellt werden, um ab dem 1. Januar 2018 eine IFRS 9 Compliance erreichen zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.ifrs.org/Current-Projects/IASB-Projects/Financial-Instruments-A-Replacement-of-IAS-39-Financial-Instruments-Recognitio/Documents/IFRS-9-Project-Summary-July-2014.pdf

http://www.boeckler.de/pdf/mbf_ifrs_standards_ifrs9_neu.pdf