Impuls Online
Entgelttransparenzgesetz: Gleiches Geld für gleiche Arbeit – ab 2026 wird das kontrollierbar
- Ab Juni 2026 darf jeder Mitarbeitende fragen, was Kolleginnen und Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen – und bekommt eine Antwort
- Ein einziger Gehaltsvergleich mit einem Kollegen in gleichwertiger Position reicht jetzt als Klagegrund – auch bei Unternehmen mit Tarifvertrag
- Unternehmen, die nicht vorbereitet sind, haften ohne Obergrenze. Wer vorbereitet ist, gewinnt im War for Talent
TERMIN & ORT
Mi. | 01.07.26 | 11:00 - 12:00 Uhr | virtuell
Wenn Du schon einmal an einer Veranstaltung teilgenommen und ein Buchungskonto hast, brauchst Du Dich nur anzumelden. Wenn nicht, musst Du Dir ein neues Kunden-/Gastkonto anlegen, um eine Buchung vornehmen zu können: Ich habe ein Konto bei C4B: Ich bin Neu bei C4B:
Zusammenfassung
Dennis Cichowski
Ab Juni 2026 wird Entgelttransparenz vom Nice-to-have zur Pflicht: Mitarbeitende erhalten einen einklagbaren Auskunftsanspruch – und ein einzelner Vergleichsfall reicht künftig als Klagegrund, selbst in tarifgebundenen Unternehmen. Für HR, Compensation & Controlling heißt das: Strukturen, Daten und Prozesse müssen jetzt belastbar sein. Sybille Magarin, Group HR Director DACH & Europe und Volljuristin, zeigt praxisnah, wie Unternehmen Entgeltstrukturen objektivierbar machen – von Jobarchitektur und Stellenbewertungen über Bandbreiten, Gender-Pay-Gap-Analysen und Dokumentation bis zur sauberen Governance zwischen HR, Finance und Legal. Im Fokus stehen konkrete Schritte für 2026-readiness: nachvollziehbare Kriterien, saubere Datenhaltung, rechtssichere Kommunikation und ein KPI-Set, das Transparenz herstellt und Risiken minimiert. Wer vorbereitet ist, schützt sich vor Haftung – und punktet im Recruiting durch glaubwürdige Fair-Pay-Praktiken.