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Monatsarchiv :

Juni 2018

Excel-Tipp: Wie und Warum man eine Pivottabelle einfügt 150 150 C4B

Excel-Tipp: Wie und Warum man eine Pivottabelle einfügt

Sie wollen mit Daten aus langen Listen rechnen und Summen nach bestimmten Kriterien bilden? – Dann sind Pivottabellen das richtige Werkzeug für Sie. Der große Nutzen von Pivotabellen ist, dass sie zum „rechnen mit gefilterten Daten“ gemacht sind und somit direkt genutzt werden sollten, wenn Sie Daten nach bestimmten Kriterien filtern und aufsummieren wollen. Der nächste Excel-Tipp zeigt Ihnen wie Sie eine Pivottabelle einfügen:

Von der Datenliste zur Pivottabelle
Um nun aus einer langen Datenliste eine Pivottabelle zu erstellen klicken Sie in eine beliebige Zelle in Ihrer Datentabelle. Dann klicken Sie Über den Reiter EINFÜGEN/ im Bereiche Tabellen auf den Knopf Pivot Table. Excel umrahmt automatisch die komplette Datenliste und öffnet das „Pivot Table erstellen“ Dialogfeld. Im Feld „Tabelle/Bereich:“ wird Ihnen der Datenbereich angezeigt, auf den die Pivottabelle nun zugreift. In unserem Beispiel ist es A1:E34. Sie können den Datenbereich auch beliebig ändern oder erweitern. Ferner haben Sie die Möglichkeit die Pivottabelle in einem „neuen“ oder „vorhandenen“ Arbeitsblatt einzufügen. In unserem Beispiel wählen wir das „neue“ Arbeitsblatt aus, da es übersichtlicher ist Daten und Pivottabelle voneinander zu trennen, und bestätigen mit der OK-Taste.

Erstellen einer Pivottabelle
Im sich neu geöffneten Arbeitsblatt finden wir nun eine noch leere Pivottabelle vor, dessen Aussehen wir mittels der sogenannten „PivotTable-Felder“ (Früher „Feldliste“ genannt) bestimmen können. Im oberen Bereich der PivotTable-Felder finden Sie die Spaltenüberschriften aus Ihrer Datentabelle wieder. Diese ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste in die jeweiligen Felder FILTER, SPALTEN, ZEILEN und WERTE.

Damit Sie die Kontrolle über die Darstellung der Pivottabelle behalten, hilft folgender Grundsatz: Sie müssen genau wissen, was Sie wie darstellen wollen, z.B. „Kategorie+Art pro Jahr“. Dann muss immer das Wort, was nach dem „pro“ steht (Jahr) in den SPALTEN-Bereich gezogen werden. Die Wörter, die vor dem „pro“ stehen (Kategorie+Art) kommen in den ZEILEN-Bereich. Die Spalte in der die Werte stehen mit denen gerechnet werden soll (in unserem Beispiel Spalte „Menge“) zieht man immer in den ƩWERTE Bereich. Alle Daten, die in erster Linie keine Rolle spielen (Kunde) ziehen Sie dann in den Bereich FILTER.

Eine weitere Besonderheit bei Pivottabellen ist, dass Sie die Daten, auf welche die Pivottabelle zugreift, aktualisieren können, ohne eine neue Pivottabelle einfügen zu müssen. Somit können Sie eine einmal erstellte Pivottabelle im Rahmen des Monatsabschlusses immer wieder nutzen indem Sie lediglich die Daten aktualisieren.

Autor: Ralf Greiner, https://www.ralf-greiner.com/

Willkommen im „Quality Land“ – Lesetipp von Ute Schröder 150 150 C4B

Willkommen im „Quality Land“ – Lesetipp von Ute Schröder

Bekannt wurde Marc-Uwe Kling auf Lesebühnen mit seinen „Känguru-Chroniken“. In seinem ersten Roman „Qualityland“ schildert er eine mögliche Zukunft, in der Technik das ganze Leben dominiert. In seinem Buch dreht es sich viel um das Thema Personalisierung in der digitalen Kommunikation – und die damit verbundenen Absurditäten. Er beschreibt eine Zukunft, in der man keine Entscheidungen mehr trifft – sie werden für einen getroffen. Algorithmen optimieren das Leben, sei es bei der Partnerwahl oder bei Shop-Lieferungen. Das eigene „Level“ reguliert Job, Partner, Freunde, etc. Das Buch lässt mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch nachdenklich zurück. Wohin führt uns der Weg der Datenkraken in unserer Realität?

Qualityland, Marc-Uwe Kling
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Ullstein Hardcover (22. September 2017)
ISBN-10: 3550050151
ISBN-13: 978-3550050152

8 praxiserprobte Tools zur strategischen Planung 150 150 C4B

8 praxiserprobte Tools zur strategischen Planung

Teil 2

Das Instrumentarium zur Unterstützung der strategischen Planung umfasst eine Vielzahl an Planungsmethoden. Im ersten Teil meines Beitrags habe ich Ihnen bereits drei Tools vorgestellt, jetzt folgen fünf weitere, praxiserprobte Tools.

1. Benchmarking
Strategieprozesse können sehr gut durch Benchmarking unterstützt werden: Wer nutzt welche Methoden? Welche Firma sieht wo Vor- oder Nachteile und kann gut mit welchen Methoden arbeiten? Wo ist der Strategieprozess organisatorisch angegliedert? Wie lange dauert ein Strategieprozess und wie wird er durchgeführt Wichtig ist es, das Controlling frühzeitig einzubinden, da sonst der Informationsfluss sehr schwierig wird.

Beobachten Sie aktuelle Trends zum Thema Predictive Analytics, Data Scientist und Digitalisierung. Hierzu werden wir in Kürze auch einen Blog-Beitrag schreiben.

2. Portfolio-Analyse
Ein Ziel der Portfolio-Analyse ist es, die strategische Unternehmensplanung zu verbessern und auf Grundlage der Ergebnisse dieses Instrumentes, Entscheidungen über zukünftige Aktivitäten zu treffen.

Das Grundprinzip der heutigen Portfolio-Analyse stellt das Ausgewogenheitsprinzip dar, welches seinen Ursprung in der Finanzwirtschaft hat. Die Grundidee ist eine finanzwirtschaftliche Ausgewogenheit im Unternehmen. Das bedeutet, dass zwischen den einzelnen geschäftlichen Aktivitäten eine gewisse Balance in Bezug auf die Schaffung und Ausschöpfung von Erfolgspotenzialen herrschen muss. Desweiteren lässt sich hieraus die Zielsetzung der Portfolio-Analyse ableiten. Diese ist eine aus Gesamtunternehmenssicht möglichst vorteilhafte Zusammensetzung von verschiedenen Produkt-Markt-Kombinationen, auch strategische Geschäftseinheiten genannt, um eine nachhaltige Existenzsicherung zu ermöglichen.

3. Business Canvas Model
Mit dem Business Canvas Model („Geschäftsmodell Leinwand“)kann auf einem Blatt Papier die Geschäftsidee übersichtlich dargestellt werden. Das Modell hilft auch bei der Weiterentwicklung eines Geschäftsmodells und um Stärken und Schwächen leichter auf einen Blick zu identifizieren und zu optimieren. Entwickelt wurde das BMC von dem Schweizer Wirtschaftstheoretiker Alexander Osterwalder und dem Computerwissenschafter Yves Pigneur im Jahr 2005. Betrachtet werden:

  • Zielgruppen
  • Kundennutzen
  • Vertriebskanäle
  • Kundenbeziehungen
  • Erlösquellen
  • Schlüsselressourcen
  • Schlüsselaktivitäten
  • Schlüsselpartnerschaften
  • Kostenstruktur.

Vorlagen dazu findet man im Netz viele, hier nur eines als Beispiel:
https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Downloads/DE/Checklisten-Uebersichten/Businessplan/16_Business-modell-Canvas.pdf?__blob=publicationFile

4. Risikomanagement
Was hat Risikomanagement als Tool unter den Strategieprozessen zu suchen? Grundsätzlich werden unter Risiken mögliche Ereignisse oder Handlungen verstanden, die zu einer Abweichung der definierten Ziele beziehungsweise der Strategieumsetzung führen können. Positive Abweichungen werden als Chance und negative Abweichungen als Risiko bezeichnet. Chancen werden im Strategieprozess berücksichtigt, negative Abweichungen werden im Risikomanagementprozess bearbeitet. Die Risiken werden hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der quantitativen Auswirkungen im Eintrittsfall bewertet. Gerade Risikoinformationen tragen dazu bei, ein wertorientiertes Controlling zu gestalten und zu verwirklichen. Über das Thema Risikomanagement habe ich hier und hier bereits ausführlich geschrieben.

5. Maßnahmen und Treiberbasierte Planung
Was macht die treiberbasierte Planung anders als klassische Planungsmodelle? Die treiberbasierte Planung fokussiert sich auf die Treiber des eigenen Geschäfts. Dazu werden im Planungsmodell monetäre und nicht-monetäre Einflussgrößen (Treiber) und deren Auswirkungen auf Unternehmensergebnisse beschrieben. Durch die Anpassung der Treiber im Rahmen des Planungsprozesses werden die Veränderungen im Geschäft transparent und schnell abgebildet und erlauben durch die Simulation anhand weniger Treiber die flexible Ermittlung von Ergebniseffekten. Mit der Maßnahmen- und treiberbasierten Planung habe ich mich hier auf dem Blog bereits ausführlich befasst.

8 praxiserprobte Tools zur strategischen Planung 150 150 C4B

8 praxiserprobte Tools zur strategischen Planung

Teil 1

Das Instrumentarium zur Unterstützung der strategischen Planung umfasst eine Vielzahl an Planungsmethoden. Generell kann bei diesen Verfahren zwischen solchen unterschieden werden, die nur jeweils eine Teilphase der strategischen Planung unterstützen und solchen, die als integrierte Methoden mehrere Zwecke im Rahmen der strategischen Planungs- beziehungsweise Entscheidungsprozesse erfüllen. Die wichtigsten Tools zur strategischen Planung möchte ich Ihnen in diesem Beitrag und im Folgebeitrag vorstellen.

1. Ansoff-Matrix
In der Matrix werden Normstrategien für neue beziehungsweise bestehende Produkte in neuen oder bestehenden Märkten beschrieben. Dabei ist „Märkte“ nicht nur regional zu verstehen, sondern kann auch neue Zielgruppen oder Kundensegmente bedeuten.

Die Produkt-/Marktmatrix kommt zu Anwendung, wenn eine Wachstumsstrategie umgesetzt werden soll.

  1. Marktdurchdringung: intensivere Marktbearbeitung, z.B. durch intensiveren Vertrieb und Marketing
  2. Markterweiterung: neue Märkte mit bestehenden Produkten erobern, z.B. durch Internationalisierung
  3. Produkterweiterung: durch Produktvarianten oder -modifikationen mehr Kunden im bestehenden Markt erreichen
  4. Diversifikation: mit neuen Produkten in neue Märkte vordringen

2. SWOT-Analyse
Die Gegenüberstellung der Stärken (Strength), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Bedrohungen (Threats) ist ein wesentlicher Part der Strategieentwicklung. Die Chancen und Bedrohungen ergeben sich aus der Umfeldanalyse, die Stärken und Schwächen aus der Unternehmensanalyse. Beide zusammen helfen, die strategischen Herausforderungen abzuleiten: Was muss ich tun, wenn eine Chance (bzw. ein Risiko) auf eine Schwäche (bzw. Stärke) trifft?

Die Analyse gibt Unternehmen eine klare Vorstellung davon, auf welche Stärken sie sich stützen können, um Marktchancen auszunutzen oder Risiken zu begegnen. Zugleich kennen sie ihre Schwächen, an denen sie arbeiten müssen oder die ihre strategischen Handlungsmöglichkeiten einschränken.

3. ABC-Analyse
Die ABC-Analyse hilft bei der Prioritätensetzung. Kunden, Produkte, Einkaufteile oder andere Analyseobjekte werden nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen sortiert und klassifiziert. Dazu werden die Objekte anhand einer ausgewählten Kenngröße in drei Klassen unterteilt:

  • A: sehr wichtig
  • B: wichtig
  • C: weniger wichtig

Mithilfe der ABC-Analyse können Maßnahmen und die dafür erforderlichen Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden – und zwar dort, wo sie den größten Effekt versprechen. Beispielsweise erhalten Kunden der A-Klasse eine intensivere Betreuung, bessere Lieferbedingungen oder Rabatte, weil dort ein höherer Umsatz oder Gewinn erzielt werden kann.