• C4B ‐ Ihre Plattform zum Benchmarking und Vernetzen

Monatsarchiv :

März 2018

Risikomanagement: Vorbeugung als strategischer Erfolgsfaktor 150 150 C4B

Risikomanagement: Vorbeugung als strategischer Erfolgsfaktor

Teil 1 von 4
Kleine und mittelständische Unternehmen haben es nicht nur durch schwankende und globalisierte Märkten mit den gleichen Risiken zu tun wie Großunternehmen, sondern beispielsweise auch durch das Thema Cyberkriminalität: Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden drei von vier aller deutschen Unternehmen im Jahr 2017 Opfer von Cyber-Attacken. Ob Datenschutzverletzungen, Manipulation, Beschädigung oder Verlust von Daten oder zum Internetbetrug – der Schaden, der der Deutschen Wirtschaft durch Spionage, Sabotage und Datendiebstahl entsteht, wird auf jährlich 55 Milliarden Euro beziffert, so eine Studie des Digitalverbands Bitkom. Dabei zeigt sich, dass kleine und mittlere Unternehmen die Gefahren von Cyber-Schäden zu einem großen Teil unterschätzen und als weniger kritisch beurteilen.

Meine Erfahrung ist, dass im Unternehmensalltag Risikomanagement immer noch gerne mit Krisenmanagement verwechselt wird. Während letzteres rückwärtsgewandt die Fehler der Vergangenheit für die zukünftige Fehlervermeidung oder -minimierung nutzt, ist Risikomanagement als zukunftsorientiertes Verfahren auf die Minimierung beziehungsweise Vermeidung zukünftiger Risiken ausgerichtet. Deshalb möchte ich hier auf dem Blog noch einmal das Thema Risikomanagement beleuchten.

Mit jeder unternehmerischen Tätigkeit sind untrennbar Risiken verbunden, sie können den Prozess der Zielsetzung und Zielerreichung negativ beeinflussen. Unachtsamer Umgang mit Risiken kann sich schnell existenzgefährdend auswirken. Dies gilt ganz besonders für mittelständische Unternehmen. Da sich das Risikomanagement mit den Ursachen für Planabweichungen (hier sowohl Chancen als auch und Gefahren) befasst, ergeben sich zwangsläufig viele Berührungspunkte zu Planung und Controlling. Deshalb haben wir das Thema Risikomanagement intensiv in unseren C4B Benchmarking Circles behandelt. Ich möchte Ihnen in den kommenden Blogbeiträgen zum Risikomanagement eine Einführung zum Thema geben sowie Beispiele und Learnings aus der Praxis vorstellen.

Worauf zielt Risikomanagement ab?
Risikomanagement kommt bei allem Praxisbezug nicht ohne theoretischen Unterbau und Systematiken aus. An dieser Stelle deshalb ein kurzer Ausflug. Was bedeutet im unternehmerischen Kontext Risiko? Das Wirtschaftslexikon Gabler definiert Risiko so:
„Kennzeichnung der Eventualität, dass mit einer (ggf. niedrigen, ggf. auch unbekannten) Wahrscheinlichkeit ein (ggf. hoher, ggf. in seinem Ausmaß unbekannter) Schaden bei einer (wirtschaftlichen) Entscheidung eintreten oder ein erwarteter Vorteil ausbleiben kann.“
Einfach gesagt zielt Risikomanagement darauf ab, existenzbedrohende Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Wie identifiziere ich nun die für das Unternehmen relevanten Risiken und baue mein Risikomanagement auf? Man kann das Risikomanagement zunächst einmal in vier Teilprozesse zerlegen:

  • Risiken identifizieren
  • Risiken analysieren
  • Risiken bewerten
  • Risiken steuern

Mit diesen Teilprozessen haben wir uns im C4B Benchmarking Circle intensiver befasst, deshalb habe ich für Sie den theoretischen Unterbau mit Praxisbeispielen unterfüttert. Bevor wir dazu kommen, ein kurzer Ausflug zu den gesetzlichen Grundlagen:

Gesetzliche Anforderungen an das Risikomanagement nach BILMOG
Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde der entsprechende § 107 Abs. 3 Satz 2 AktG in das Aktiengesetz eingefügt. Dieser regelt unter anderem erstmalig die Einrichtung eines Prüfungsausschusses aus dem Kreise des Aufsichtsrats und kodifiziert darüber hinaus, dass der Aufsichtsrat bzw. die Mitglieder des eingerichteten Prüfungsausschusses für die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems sowie des Risikomanagementsystems zuständig sind.

Risikomanagement-Systeme sind nur für kapitalmarktorientierte Unternehmen gesetzlich verbindlich vorgeschrieben. Mittelständler zählen aber immer häufiger dazu. Seit Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) im Jahr 1998 sind Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHs) und Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaAs) sowie diesen gleichgestellte Gesellschaftsformen wie GmbH & Co. KGs verpflichtet, ein Risikofrüherkennungssystem einzuführen. Börsennotierte Aktiengesellschaften müssen das System auch durch einen Abschlussprüfer prüfen lassen. Mit der hier geregelten „Früherkennung” sind Risiken gemeint, die das Bestands- und Insolvenzrisiko für eine Gesellschaft erheblich steigern oder hervorrufen können. Rein operative Geschäftsrisiken unterhalb der Schwelle der Bestandsgefährdung sind dagegen nicht einbezogen.

Im nächsten Teil meines Beitrags zum Risikomanagement beleuchte ich den ersten der oben genannten vier Teilprozesse des Risikomanagements, die Risikoidentifikation, und gebe Ihnen dazu Praxisbeispiele.

Excel-Tipp: Schnell eine Übersicht gewinnen 150 150 C4B

Excel-Tipp: Schnell eine Übersicht gewinnen

Mit der Filterfunktion „nach Farbe filtern“ können Sie schnell eine Übersicht über die wichtigsten Markierungen in einem Report gewinnen. Stellen Sie sich vor Sie haben lange Datenlisten und möchten schnell eine Übersicht gewinnen. Dazu ist die Möglichkeit „Sortieren und Filtern“ wunderbar geeignet. Datenfilter zeigen Ihnen für jede Spalte die unterschiedlichen „Begriffe“ an, nach denen gefiltert werden kann. Neben der Möglichkeit nach einzelnen Jahren, Kunden, Kategorien oder Arten zu filtern, gibt es auch die Möglichkeit mach Farbe zu filtern.  Wie Sie aus langen Datenlisten nach den Zeilen filtern können, die Sie farbig markiert haben, zeigt der folgende Excel Tipp.

So aktivieren Sie die Filterfunktion
Um die Filtermöglichkeit zu aktivieren markieren Sie die obere Zeile mit den Spaltennamen. Im Beispiel ist es A1 bis E1. Im Anschluss wählen Sie über den Reiter START/ im Bereich Bearbeiten / Sortieren und Filtern / das FILTER Symbol:

Nun entstehen im rechten Teil der Zellen von A1 bis E1 sogenannte Dropdown Buttons, mit deren Hilfe Sie Daten filtern oder sortieren können. Der Unterschied zwischen „filtern“ und „sortieren“ ist, dass beim Filtern nur die Zeilen angezeigt werden nach denen gefiltert wird, die anderen Zeilen werden ausgeblendet.

Daten nach Farbe filtern
Um nun die Daten nach Farbe zu filtern, klicken Sie auf einen Dropdown Button einer beliebigen Spalte und wählen im Bereich „nach Farbe filtern“ die Farbe aus, nach der Sie filtern möchten.

HINWEIS: In unserem Beispiel wurde nach der Farbe „gelb“ gefiltert. Bitte beachten Sie, dass die Filterfunktion wunderbar dazu dient einen schnellen Überblick zu bekommen. Sollten Sie mit den gefilterten Daten weiterrechnen wollen, empfehle ich Ihnen anstatt der Filterfunktion direkt mit Pivot-Tabellen zu arbeiten.

Autor: Ralf Greiner, https://www.ralf-greiner.com/

Vorteile des Einsatzes von Cloud-basierten Planungslösungen 150 150 C4B

Vorteile des Einsatzes von Cloud-basierten Planungslösungen

Interview mit Andreas Kramer, Infomotion GmbH

Andreas Kramer verantwortet einen Geschäftsbereich im Bereich Planung & Reporting im Business Intelligence-Umfeld bei der INFOMOTION GmbH, einem bundesweit tätigen Beratungsunternehmen für Business Intelligence, Big Data und Digital Solutions. Der Diplom-Ökonom war zuvor vier Jahre bei der Festo GmbH & Co KG unter anderem für das Gruppencontrolling verantwortlich. Die Redaktion von C4B führte mit ihm ein Interview zu den Vorteilen Cloud-basierter Planungs- und Analytics-Lösungen.

Herr Kramer, viele Jahre lang haben Unternehmen die Unternehmensplanung auf Basis von MS Excel durchgeführt. Was sollte sich ändern?
Andreas Kramer: In vielen Unternehmen und Unternehmensbereichen bewegen sich die Mitarbeiter noch überwiegend in einer auf MS Excel basierten ‚Analytics-Welt‘. Trotz der Harmonisierung der ERP Landschaft und der vermeintlichen Einführung eines zentralen Data Warehouse arbeiten überraschend viele Controller, gerade im Kontext der Planung, noch mit lokalen Daten, ohne Anbindung an zentrale Datenbanken oder die Verwendung moderner Unternehmensplanungslösungen. Das ist zeitaufwändig, zudem ist die Zusammenführung der einzelnen Dateien als manueller Prozess umständlich und fehleranfällig. Auch lassen sich moderne Planungsansätze wie eine top-down basierte oder treiberbasierte Planung so nur schwerlich umsetzten. Und obwohl heutzutage die Unternehmenssteuerung schlanker, integrierter und schneller – kurz agiler – sein muss, haben noch nicht alle Unternehmen für ihre Unternehmens- und Teilplanungen moderne Unternehmensplanungslösungen im Einsatz.

Warum glauben Sie, ist die Zeit für Cloud-basierte Planungslösungen gekommen?
Andreas Kramer: Nun, bisherige Analytics-Lösungen erforderten immer eine Anfangsinvestition. Das hat den Business Case für kleinere und mittlere Betriebe oft nicht einfach gemacht. Mit dem Siegeszug Cloud-basierter Anwendungen hat sich das geändert: Cloud-Produkte werden in der Regel im „as a Service“ Modell angeboten, so dass kein anfänglicher Investitionsbedarf notwendig ist. Auch kleinere Unternehmen können so meist ohne größeren Initialaufwand auf diese Angebote zurückgreifen. Durch die Bereitstellung in der Cloud sind zudem keine eigenen technischen Betriebsfähigkeiten und -ressourcen notwendig, so dass auch hier keine weitere Hürde genommen werden muss.

Neben den genannten Vorteilen – was ist für Sie die zentralen fachlichen Pluspunkte der Cloud-basierten Lösungen?
Andreas Kramer: Wir alle sind mittlerweile sehr an interaktive Benutzeroberflächen sowie Kollaborationsfunktionen gewöhnt und schätzen z.B. die Darstellungsweisen, welche wir durch unseren täglichen Konsum im Web erleben. So sehr Controller auch das Look & Feel von Excel-Anwendungen lieben, die einzelnen Fachabteilungen, die nicht tagtäglich mit Excel arbeiten, wie beispielsweise HR oder der Vertrieb, beißen sich häufig an der Starrheit und mangelnden Interaktivität von Excel. Mit Cloud-basierten Analytics-Lösungen ziehen auch moderne Webtechnologien in Reporting- & Planungstools ein, wie man Sie heute eher von durch den privaten Besuch von Webseiten her kennt. Hierdurch sind die Gestaltungsspielräume für die Oberflächengestaltung um ein Vielfaches flexibler und können, z.B. für einzelne Berichte oder Teilplanungen, individueller auf ihre Zielgruppe hin ausgestaltet werden. So mag für die Planung der Bilanz durch den Finanzer eine Excel-Maske das richtige Format sein, jedoch für die top-down Zielsetzung durch die Geschäftsführung die Darstellung eines interaktiven, simulationsfähigen Treiberbaums viel geeigneter. Auch der Vertriebsleiter, welcher den Absatz seiner Einheit für das nächste Budgetjahre planen soll, wird eine höhere Akzeptanz für das Vorgehen und das Template entgegen bringen, wenn er bereits erste Analysen, Vorberechnungen oder weitere „Smarte Insights“ erhält, die Ihm bei der effektiven Verwendung seiner beschränkten Zeit für die Budgetplanung unterstützen. Für ganz entscheidend halte ich, dass sich auch die Entwicklungszyklen der Anwendungen deutlich verändern. Während Softwarehersteller i.d.R. maximal quartärlich Updates zu Ihren Produkten veröffentlich haben, und diese dann oftmals auch erst nach 6-12 Monaten durch die eigenen IT eingespielt und ausgerollt wurden, werden Cloud-Applikationen deutlich häufiger und ohne notwendigem zutun aktualisiert. Damit sind die Innovationszyklen um ein Vielfaches kürzer und Anwender profitieren unmittelbar von den neusten Funktionen.

Das klingt sehr nutzerzentrisch und interessant. Gibt es denn bereits solche Technologien bei Unternehmen im Einsatz? Und wenn ja, können Sie z.B. eine Lösung nennen?
Ein Vorreiter in dieser Hinsicht ist die auf der HANA Plattform basierende SAP Analytics Cloud. Aufgrund des Cloud-Charakters können die erwähnten Skaleneffekte schnell realisiert werden. Sie kann zudem für das Berichtswesen als auch für die Planung genutzt werden und bietet neben umfangreichen Dashboarding und Reporting-Funktionen eine breite Unterstützung für die Planung. Zu erwähnen wäre z.B. die Abbildung von Treiberbäumen, umfangreiche automatische Verteilfunktionen und Möglichkeiten zur Kommentierung und Kollaboration im Planungsteam. Mit ihr können bspw. eine Top-down Zielsetzung über Treiberbäume für die Geschäftsführer in gemeinsamen Meetings abgeleitet werden und daraufhin eine Gegenplanung unterschiedlicher Teilaspekte, z.B. FTE & Personalaufwand, Marketing-Ausgaben, Umsätze, individuell geplant werden.

Mögliche Finanz- und Betriebsauswirkungen von Entscheidungen lassen sich zunächst in privaten Versionen simulieren und speichern. Diese können später dann veröffentlicht und freigegeben werden. Dabei können alle User in ihrem eigenen Bereich arbeiten und sind über eine einheitliche Schnittstelle miteinander verbunden. Das ist alles sehr anwenderfreundlich. Und für alle Abteilungen hinweg wird eine konsistente Datenquelle (Single Point of Truth) genutzt. Man kann also einfacher planen, budgetieren sowie Prognosen erstellen – und hat im gesamten Unternehmen eine einheitliche Sicht auf Finanzdaten und Kennzahlen. Und sollte im Unternehmen bereits eine umfangreiche Planungs- und Konsolidierungslösung, wie SAP Business Planning & Consolidation im Einsatz sein, so können das Planungsmodell zwischen diesen synchronisiert werden und die SAP Analytics Cloud somit als eine weitere moderne Front-end Technologie verwendet werden.

Viele Unternehmen haben Bedenken in Sachen Datensicherheit und -schutz, wenn es um die Cloud geht. Teilen Sie diese?
Andreas Kramer: Ich denke das Thema ist nicht mehr so prominent wie vor einigen Jahren, da viele Unternehmen ihre Daten bereits bei einem externen Hosting-Dienstleister liegen haben. Neu ist das gesteigerte Bedürfnisse der Unternehmen, dass die Daten in Deutschland liegen und die deutschen Grenzen nicht verlassen. Die meisten Anbieter haben daher heute Cloud-Angebote im Portfolio die dies sicherstellen. Für Unternehmen, welche Ihre Daten dennoch gerne gänzlich in den eigenen Netzwerken halten, gibt es zudem oftmals zwei Möglichkeiten. So bieten einige Produkte die Option zur Umsetzung in einer „privaten Cloud“, sprich im eigenen Netzwerk an. Mit dem Nachteil, dass somit die Skalierungsmöglichkeiten etwas eingeschränkt sind und die Betriebsanforderungen steigen. Viel versprechender ist daher der Ansatz, bei dem die Daten „live“ zur Berichtslaufzeit erst aus dem Datenserver abgerufen werden. Bildlich kommt der Bericht aus der Cloud dazu zu den Daten in das eigene Netzwerk, wird aufgefüllt und dann am lokalen Bildschirm dargestellt. Über ein solches Modell bleiben dann Betriebs- und Skalierungsvorteile weitestgehend erhalten. Dies erfordert aber einen entsprechende Leistungsfähigkeit des Datensystems, welches nach unserer Einschätzung derzeit nur über die SAP HANA (und mit dieser sehr beeindruckend) möglich ist.

Was macht die Lösung in der Cloud noch attraktiv?
Andreas Kramer: Nun, Cloud-basierte Software kauft man nicht, sondern mietet sie – meist zu einem monatlichen Festpreis. Schnelle Updates und die Möglichkeit, die Lösung jederzeit um weitere Funktionen erweitern zu lassen sowie eine einfache Skalierbarkeit bei der schnell neue Nutzer einfach dazu gebucht werden können, machen die Systeme in der Wolke zu auf Basis Ihrer modernen Oberflächen zu einer attraktiven und vor allen Dingen flexiblen Alternative im Vergleich zu einer lokalen „on-premise“ Installation. Zugleich sorgt die Lösung durch die Reduzierung des administrativen Aufwands für freie Kapazitäten für die inhaltliche Betrachtung der Zahlen. Ich bin daher überzeugt, dass bereits in 2-3 Jahren die Mehrzahl an Anschaffungen im Business Intelligence, Analytics und Planungsbereich auf Cloud-basierter Technologie setzen werden.

„Schnelles Denken, langsames Denken“ – Lesetipp von Andreas Schröder 150 150 C4B

„Schnelles Denken, langsames Denken“ – Lesetipp von Andreas Schröder

In seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ erklärt Daniel Kahnemann, Nobelpreisträger und Wissenschaftler, wie wir unsere Entscheidungen treffen, warum Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex ist und was in unserem Gehirn passiert, wenn wir andere Menschen oder Dinge beurteilen. Kahnemann erklärt das menschliche Denken mit all seinen erstaunlichen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Einschränkungen. Das Buch beginnt mit der Erläuterung der beiden Denksysteme, dem schnellen und langsamen, die zusammen unser Denken ausmachen. Dabei beschreibt er auch die verschiedenen Denkfehler, denen unser Gehirn unterliegt. Das Wissen über die Limitationen unseres Denkens ist der erste, wichtige Schritt zu besseren Entscheidungen.

Titel:                                 Schnelles Denken, langsames Denken, Daniel Kahnemann
Englischer Originaltitel: Thinking, Fast and Slow
Gebundene Ausgabe:     624 Seiten
Verlag:                              Siedler Verlag
ISBN-13:                           978-3886808861

Haben Sie ein Buch, welches Sie unseren Leser ans Herz legen möchten? Wir freuen uns über Ihre Anregungen!