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Monatsarchiv :

Februar 2018

Der Preis: Gewinnhebel Nr. 1 150 150 C4B

Der Preis: Gewinnhebel Nr. 1

Gastbeitrag von Gregor Buchwald

 

Kaum vergeht ein Tag, an dem in der Presse nicht von Unternehmen zu lesen ist, die Restrukturierungsprogramme verabschiedet oder Sparprogramme abgeschlossen haben. Über die Einführung von intelligenten Preisstrategien und Abrechnungsmodellen ist indessen wenig zu finden.

Erstaunlich, denn Maßnahmen zur Optimierung des Preismanagements haben nicht nur einen größeren Hebel auf den Ertrag, sondern lassen sich schneller umsetzen und erfordern eine geringere Investition bei der Umsetzung. Die Themen reichten dabei von der Definition internationaler Preisstrategie, über die Implementierung wertbasierter Preissetzungsmethoden, Neuausrichtung von Rabatt- und Konditionensysteme, bis hin zu Maßnahmen zur Verbesserung der Preisdurchsetzung am Markt.

Unsere Erfahrungen aus zahlreichen Pricing-Projekten zeigen, dass es realistisch ist, über die Optimierung des Preismanagements die Umsatzrendite um zwei und mehr Prozentpunkte zu steigern.

Dass es sich lohnt, an dieser Ertragsschraube zu arbeiten, soll ein vereinfachtes Beispiel verdeutlichen. Die Rechnung funktioniert so: Gelingt es einem Unternehmen mit einer Umsatzrendite von zwölf Prozent, eine vierprozentige Preissteigerung ohne Mengenverluste im Markt durchzusetzen, erhöht sich dadurch das EBIT um 33 Prozent. Wie in der nachfolgenden Abb. grafisch dargestellt, schlägt sich eine Verbesserung der Preisqualität direkt auf den Ertrag durch. Dieser Hebel ist natürlich umso größer, je geringer die Umsatzrendite ist.


EBIT-Auswirkungen von Preiserhöhungen

 

Dabei geht es nicht darum, gemäß dem Gießkannenprinzip die Preise pauschal über alle Produkte zu erhöhen – eine ebenso stumpfe wie riskante Strategie. Bildlich gesprochen gilt es bei der Optimierung des Preismanagements, die Ertragsschrauben eines Unternehmens neu zu justieren, verrostete Schrauben wieder flott zu bekommen und neue Schrauben einzusetzen.

Ansatzpunkte für eine wertbasierte Ausrichtung und Optimierung des Preismanagements finden sich in der Regel auf allen Stufen der Pricing-Kette. Angefangen von der Preisstrategie über die Preissetzung bis hin zur Preisdurchsetzung am Markt und dem Controlling.

Ertragshebel entlang der Pricing-Kette

 

Anzahl und Art der Pricing-Hebel sind so vielfältig wie die betrachteten Unternehmen selbst. Eine Faustregel, welche Hebel sich bei welchen Unternehmen umlegen lassen, gibt es nicht; eine detaillierte und unternehmensspezifische Analyse ist daher unverzichtbar. Die Investition lohnt sich, denn keine andere Maßnah­me führt auf vergleichsweise schnellem und einfachem Weg zu derart hoher Ergebniswirkung wie die Optimierung der Pricing-Prozesskette. Oder mit den Worten von Warren Buffet ausgedrückt: „Pricing Power is more important than good management“.

Über den Gastautor
Gregor Buchwald (Mail) ist Geschäftsführer von Prof. Roll & Pastuch – Management Consultants. Er besitzt über 18 Jahre fachliche Branchenexpertise und Beratungserfahrung in den Bereichen Strategie, Pricing und Vertrieb. Zu seinen Kunden gehören multinationale Unternehmen genauso wie mittelständische Kunden aus dem B2B-Bereich. Darüber hinaus ist er Autor von vielen Fachpublikationen und Sprecher auf zahlreichen Veranstaltungen. Prof. Roll & Pastuch wurde wiederholt als „Beste Beratung für Marketing und Vertrieb“ durch die WirtschaftsWoche ausgezeichnet. Jüngst erfolgte die Auszeichnung als Hidden Champion für Marketing und Vertrieb durch das Fachmagazin Capital.

Excel-Tipp: Raus mit dem Lügenfaktor und hinein mit dem richtigen Maßstab in Ihre Diagramme! 150 150 C4B

Excel-Tipp: Raus mit dem Lügenfaktor und hinein mit dem richtigen Maßstab in Ihre Diagramme!

Mit Lügenfaktor werden hier alle absichtlich oder unbeabsichtigt missgestalteten Diagramme bezeichnet, die man heute leider in zahlreichen Geschäftsberichten, in der Werbung und auch in der Wirtschaftspresse findet. Meistens handelt es ich hierbei um Manipulationen an den Achsen. Das folgende Beispiel soll Ihnen anschaulich zeigen was mit dem „Lügenfaktor“ gemeint ist und wie man mit der Formel MAX den richtigen Maßstab für seine Diagrammreihe findet:

Dem Lügenfaktor auf der Spur

Im oberen Beispiel sehen wir den Absatz an Pralinen für die Jahre 2014 bis 2016 in 1.000 Stück. Für die drei Pralinensorten Rum, Nuss und Kakao wurde jeweils ein Diagramm erstellt. Obwohl die Diagramme nach den Hichert’schen SUCCESS Regeln gestaltet und somit sehr stark vereinfacht wurden, fehlt noch ein entscheidendes Qualitätsmerkmal nach Hichert, „CHECK“. Vergleicht man das Jahr 2016 der Diagramme Kakao mit Rum, fällt auf, dass beide Säulen nahezu gleich groß sind, obwohl die Säule Kakao mit 335 Stück viel größer sein müsste als die Säule Rum mit 135 Stück. Hierbei ist ganz wichtig festzuhalten, dass die Diagramme inhaltlich zwar korrekt sind, jedoch die Darstellung falsch ist. Ein optischer Vergleich der drei Pralinensorten ist so für den Betrachter leider nicht möglich, da ein einheitlicher Maßstab fehlt.

Den richtigen Maßstab mit der Formel MAX finden

Die Formel MAX sucht in einem Zahlenbereich den höchsten Wert heraus und gibt Ihn wieder. In unserem Beispiel sucht die Formel MAX aus dem Bereich B9 bis D11 den Maximalwert heraus und gibt die Zahl 335 aus.

 

Den Maximalwert als Maßstab in das Diagramm einfügen

Nachdem wir mit der Formel MAX den Maximalwert unserer Zahlenreihe ermittelt haben, fügen wir diesen Wert (335) als Maßstab in jedes Diagramm ein. Dazu fügen wir eine neue Datenreihe in das Diagramm ein: mit der Maus über das Diagramm fahren, rechte Maustaste, Daten auswählen. Im sich öffnenden Menü „Datenquelle auswählen“ den Button Hinzufügen anklicken. Das Dialogfeld „Datenreihe bearbeiten“ öffnet sich:

Jetzt legen Sie als Reihenname A12 fest, da hier der Name unserer neuen Datenreihe „Maßstab“ steht. Als Reihenwert wählen Sie die Zelle B12 aus, da hier unser Maximalwert ermittelt wurde, der uns als Maßstab dienen soll. Nach drücken der OK Taste finden Sie die neue Datenreihe „Maßstab“ im Menü „Datenquelle auswählen“.

Nach dem Sie auch hier wieder OK drücken wird sich Ihr Diagramm automatisch an die neue Maßstab-Säule anpassen und den neuen Datenbalken in rot anzeigen.

Damit die neue „Maßstab-Säule“ unsichtbar wird und nicht die anderen Säulen einengt (dünner macht) stellen wir im Reiter Start über den Button Füllfarbe die Füllung der roten Säule auf „keine Füllung“. Ferner überlappen wir die Maßstabsäule mit der Säule des Jahres 2014: Rechtsklick auf die Maßstabsäule/ Datenreihen formatieren / und stellen die Reihenachsenüberlappung auf +100%. Im Anschluss wiederholen Sie das für die beiden weiteren Diagramme Nuss und Kakao.

Am Ende erhalten Sie drei optisch vergleichbare Säulendiagramme, die den Betrachter ein „wahres“ Bild über den Absatz der Pralinensorten vermitteln. Auch hier wird das Credo „weg vom lesen hin zum sehen von Diagrammen“ umgesetzt. Die Feststellung von Unterschieden ist sofort visuell für den Betrachter möglich.

Autor: Ralf Greiner, https://www.ralf-greiner.com/

5 Fakten über Blockchain, die Controller kennen müssen 150 150 C4B

5 Fakten über Blockchain, die Controller kennen müssen

Blockchain

Die virtuelle Währung Bitcoin ist derzeit in aller Munde. Viel spannender als die Diskussion über die unglaublichen Renditeversprechen von Kryptowährungen ist – insbesondere für den Finance-Bereich – die dahinterliegende Technologie: Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie. Experten sprechen davon, dass Blockchain das Potenzial habe, eine ähnliche Revolution zu werden wie das Internet Anfang der 90iger Jahre und sowohl Geschäftsprozesse als auch Geschäftsmodelle grundlegend verändern wird. Auch Fachkräfte aus dem Finance und Controlling sollten dieser Technologie unbedingt ihre Aufmerksamkeit schenken. Wir haben uns deshalb für Sie einmal mit den fünf wichtigsten Fakten zur Blockchain-Technologie befasst:

1. Was ist die Blockchain?
Die Blockchain kann als eine Art Register im Internet oder eine dezentrale Datenbank verstanden werden. Erfasst werden beispielsweise Geldbeträge, Wertpapiere oder Verträge. Die Datensätze gelten als sicher: Kopien liegen auf Tausenden von Rechnern weltweit. Das soll Manipulationen und Fälschungen ausschließen.

2. Wie funktioniert die Blockchain?
Stellen Sie sich die Blockchain als eine Art Datenbank vor. In ihr werden Daten beziehungsweise Transaktionen auf Millionen von Computern, dezentral in einem Peer-to-Peer Netzwerk, in Blöcken abgespeichert und verwaltet. Das Besondere: Jeder dieser Blöcke enthält verschlüsselte Informationen über vorhergehende Blöcke. Die Blöcke sind logisch und zeitlich lückenlos miteinander verknüpft, wodurch eine zusammenhängende Kette entsteht. Durch einen Verifikationsprozess mit Hilfe eines kryptografischen Verfahrens lässt sich überprüfen, ob die entsprechenden Informationen mit denjenigen aus dem vorhergehenden Block übereinstimmen, so dass digitale Daten nicht kopiert oder manipuliert werden können.

Eine sehr detaillierte und gut verständliche Erkärung finden Sie hier

3. Was sind die Vorteile?
Dadurch, dass in einer Blockchain die Daten aufeinander aufbauend gespeichert werden, ist eine nachträgliche Änderung dieser nicht möglich, ohne die Integrität des Gesamtsystems zu beschädigen. Damit entsteht ein dezentraler Kontrollmechanismus, der praktisch automatisch und selbstständig die Integrität gewährleistet. Davon können insbesondere auch Unternehmen profitieren, denn die Blockchain liefert einen lückenlosen und fälschungssicheren Nachweis über jede Art von Transaktion und zwar ohne die Hilfe zentraler Instanzen.

Ein wichtiger Gesichtspunkt ist dabei die dezentrale Natur der Blockchain. Fällt bei einer klassischen Datenbank der Server aus, so kann die Datenbank nicht mehr genutzt werden. Falls ein Teil der Knoten der Blockchain ausfällt, so können die übrigen teilnehmenden Knoten weiter genutzt werden.

Zudem werden die Daten dauerhaft und revisionssicher gespeichert. Dies bietet die klassische Cloud-Technologie nicht. Zum einen könnten die öffentlichen Server durch Naturkatastrophen oder ähnlichen Vorkommen zerstört werden. Häufig werden Clouds Ziel von Hackerangriffen, was sich kaum unterbinden lässt. Für den Fall das der Cloud-Anbieter in Konkurs geht sind alle sensiblen Daten verloren beziehungsweise nicht mehr zugänglich.

Eine Studie des World Economic Forums geht von im Wesentlichen sechs Quellen der Wertschöpfung durch Blockchain aus:

  • Vereinfachungen interner Betriebsabläufe
  • Ein effizienterer Umgang zwischen Regulierern und den von ihnen beaufsichtigten Finanzunternehmen
  • Die Reduzierung von Gegenpartei-Risiken bei Finanzgeschäften
  • Zeitersparnisse bei der Verbuchung und Abwicklung von Finanzgeschäften
  • Eine bessere Nutzung des Eigenkapitals und der liquiden Mittel eines Unternehmens
  • Eine geringere Gefahr von Betrügereien.

4. Welche Einsatzgebiete sind denkbar?
Die wichtigsten Anwendungen finden sich sicherlich derzeit im Bankensektor. Die Ausführung internationaler Zahlungen durch Blockchain kann eine zeitgenaue Verbuchung ermöglichen und Kosten senken, so Experten des World Economic Forum.

In der Versicherungsbranche kann Blockchain beispielsweise die Verwaltung von Schadensfällen und Unfall-Vorgängen vereinfachen. Durch Automatisierungen ist die einfache Einschätzung von Schäden auf der Basis historischer Fälle möglich und reduziert die Gefahr, dass die Versicherer Betrügern zum Opfer fallen. Ein weiteres Beispiel ist die Vergabe von Konsortialkrediten, bei denen Blockchain die Bildung des Konsortiums und die Auszahlung des Geldes beschleunigen kann.

Ein wichtiger Punkt für die Industrie sind Verträge. Diese werden in der Blockchain als „Smart Contracts“, also intelligente Verträge, abgebildet. So hat beispielsweise die Plattform smartcontracts.com verschiedene Blockchain-basierte Vertragstypen entwickelt, die über klickfertige Webformulare ausgeführt werden können. Eine schriftliche Fixierung des Vertrages wird damit unter Umständen überflüssig. So ist es dank Blockchain künftig denkbar, dass einfache Vertragswerke über solche Plattformen abgewickelt werden. Das Netzwerk prüft beispielsweise die Gültigkeit von Geschäften (Börsengeschäften, Cash Transfers, Immobilienkäufen – und alles das, was uns jetzt noch nicht einfällt), die in den Kontenketten (Blockchains) abgebildet werden. Genau bei diesen ganzen Verifizierungen wird Blockchain unser Leben verändern. Das geht weit hinaus über einen Digitalen Reisepass, Führerschein oder sonstige Ausweise mit Biometrischen Merkmalen.

In der Industrie wird Blockchain auch bereits in der Supply Chain eingesetzt. Wir haben bei der Recherche Beispiele gefunden, so eine von IBM entwickelte Blockchain namens Hyper-Ledger, die die Supermarktkette Walmart in den USA zum Beispiel für die Lebensmittelverfolgung nutzt. Die Reederei Maersk dokumentiert mithilfe des Systems Containerbewegungen. Es geht dabei immer um die Verfolgung eines Nachweises. Das kann ein Besitznachweis sein, ein Transportnachweis oder eine Transaktion. Produzierende Unternehmen könnten mit dieser Blockchain beispielsweise dokumentieren, dass die Lieferkette bis zum Kunden korrekt ausgeführt wurde.

5. Welche Szenarien sind im Rechnungswesen und Controlling möglich?
Die Blockchain bietet die Möglichkeit, große Datenmengen unternehmensübergreifend zu sammeln, zu analysieren und auswerten. Die generellen Kosten für die Infrastruktur werden reduziert und durch entsprechende Nachverfolgungen werden Schwachstellen in Lieferketten und Geschäftsprozessen aufgedeckt. Auch firmeninterne Reportings können in ihrer Effektivität gesteigert werden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte beispielsweise geht davon aus, dass – entsprechende Reife und Akzeptanz der Blockchain-Technologie vorausgesetzt – Unternehmen ihre Transaktionen in der Blockchain hinterlegen und dann in ihren eigenen Buchhaltungssystemen nur noch „spiegeln“ werden. Damit würde das häufig nötige gegenseitige Abstimmen zwischen Vertragspartnern, aber auch innerhalb eines Konzerns überflüssig gemacht werden. Da die vom Gesetzgeber vorgeschriebene revisionssichere Archivierung bestimmter Dokumente in der Blockchain bereits heute möglich ist, hat die Technologie gegenüber klassischen Dokumentenmanagement-Systemen den Vorteil, dass ein Zugriff auf die Daten auch unternehmensübergreifend erfolgen kann und eine Manipulation faktisch unmöglich ist.

Für das Rechnungswesen und Controlling bedeutet die Technologie nicht nur eine Arbeitserleichterung, sondern setzt auch Kapazitäten frei für die Rolle als Businesspartner, denn einfache und repetitive Tätigkeiten wie der Abgleich von Konten werden mit dieser Technologie automatisiert oder, bedingt durch ihre Fälschungssicherheit, sogar ganz hinfällig.

Quellen und weitere spannende Links:
Reportage Blockchain auf 3SAT: Hier wird vorgestellt, wie die Blockchain z.B. von der Stadt Zug benutzt benutzt wird, um alle Arten von Bürgerverwaltung zu übernehmen. Oder das Internationale Hilfswerk benutzt die Blockchain in Flüchtlingslagern zum „Iris Pay“:

http://www.3sat.de/page/?source=/makro/doku/195134/index.html

IT-Finanzmagazin:
https://www.it-finanzmagazin.de/gar-kein-mysterium-blockchain-verstaendlich-erklaert-27960/

https://faizod.com/blockchain-industrie-4-0-und-das-internet-der-dinge/

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte
https://www2.deloitte.com/de/de/pages/about-deloitte/articles/digitale-pruefung-analyse-statt-routine.html

https://www.computerwoche.de/a/die-grundlagen-von-blockchain,3330054

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/die-vielen-anwendungsmoeglichkeiten-von-blockchain-14389557.html

https://www.produktion.de/specials/revolution-blockchain/darum-sollten-sich-industrieunternehmen-mit-blockchain-beschaeftigen-264.html

Excel-Tipp – Erklärungswürdige Abweichungen in Tabellen verständlich hervorheben 150 150 C4B

Excel-Tipp – Erklärungswürdige Abweichungen in Tabellen verständlich hervorheben

Excel-Tipp

Tipps für das Arbeiten mit Excel geben – zusammengefasst von Ralf Greiner

Kennen Sie das: Nicht enden wollende Datentabellen, die analysiert werden möchten und nach wenigen Minuten anstrengendem Hinschauens langsam aber sicher vor dem Auge verschwimmen? Machen Sie mehr aus Ihren Tabellen und sagen Sie langen Zahlentapeten den Kampf an.

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„Die Bedingte Formatierung Datenbalken“ erleichtert Abweichungsanalysen

Laut der Studie einer renommierten Heidelberger Universität braucht das menschliche Auge keine Gitternetzlinien in Tabellen, um die richtigen Werte einer Zeile zuzuordnen. Reduzieren Sie daher den Einsatz von Gitternetzlinien. Der Empfänger wird es Ihnen danken. Ferner empfiehlt es sich mit einer zusätzlichen Spalte zu arbeiten, welche die Abweichungen als Datenbalken darstellt. Hierdurch wird der Leser visuell auf die größten Abweichungen hingewiesen und „sieht“ diese sofort, anstatt erst mühsam die ganze Tabelle „lesen“ zu müssen:

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Und so fügen Sie die bedingte Formatierung „Datenbalken“ ein

Übertragen Sie in Spalte F der Datentabelle alle Abweichungen, die Sie als Datenbalken darstellen möchten und markieren Sie diese. Öffnen Sie dann über START / BEDINGTE FORMATIERUNG / DATENBALKEN / WEITERE REGELN das Menü zur bedingten Formatierung „Datenbalken“.

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Wählen Sie den ersten Regeltyp „Alle Zellen basierend auf ihren Werten formatieren“ aus. Setzen Sie im Bereich „Regelbeschreibung bearbeiten“ einen Haken bei „Nur Balken anzeigen“. Nun können Sie im Bereich „Balkendarstellung“ noch die Farbe „grün“ für die positiven Abweichungen auswählen. Das ist alles. Die negativen Abweichungen werden automatisch „rot“ eingefärbt (eine Änderung ist über den Button „Negativer Wert und Achse…“ möglich).

 

HINWEIS: Ich empfehle Ihnen bei der Hervorhebung von Abweichungen mittels „Datenbalken“ immer die Zahlenwerte in einer separaten Spalte stehen zu lassen (im Beispiel Spalte E) und die Datenbalken daneben einzufügen (Spalte F). Andernfalls überschneiden sich Balken und Zahlenbeschriftung, was die Lesbarkeit erschwert (siehe folgende Abbildung).

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Einladung: CFO Benchmarking Circle bei Treuenfels 150 150 C4B

Einladung: CFO Benchmarking Circle bei Treuenfels

Tisch

Strategien und Best Practice anderer Unternehmen kennenlernen sowie konkrete Fragestellungen und Prozesse behandeln: Die CFO Benchmarking Circle in den Räumen der Treuefels GmbH bieten Führungskräften eine Plattform für einen systematischen und offenen Austausch über aktuelle Themen aus dem Finance. Gastgeberin Doris Mailänder, Geschäftsführerin von Treuenfels, sowie Moderatorin und Impulsgeberin Ute Schröder, Geschäftsführende Gesellschafterin der C4B-Team GmbH & Co. KG, laden CFOs & CEOs aus Mittelstand und Konzernen aus Hamburg und Düsseldorf zu den regelmäßig stattfindenden Tagungen ein, der Kreis ist auf max. zehn Teilnehmer begrenzt.

Der erste in diesem Jahr stattfindende CFO Benchmarking Circle in Hamburg behandelt das Thema „Ideen erfolgreich machen trotz Informationsunsicherheit“. Diskutiert wird u.a. die Gestaltung von Innovationsprozessen heute und morgen, das Ideenmanagement, damit Mitarbeiter ihre Problemlösungskompetenz schärfen sowie die Methode „Business Wargaming“ – Versetzen Sie sich in die Köpfe Ihrer Mitwettbewerber.

Termin: 23. Februar 2018 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt zur Tagung an. Ihre Ansprechpartnerin zur Anmeldung und inhaltliche Fragen ist Ute Schröder, Geschäftsführende Gesellschafterin, C4B-Team GmbH & Co. KG. Telefon: 04102 217 0 262, E-Mail: u.schroeder@c4b-team.de

 

CFO/CEO Benchmarking-Circle weitere Themen & Termine 2018 in Hamburg

 

25.05.2018
Predictive Analytics und Visualisierungen – Trends im Reporting

  • Aufbau eines adressatengerechten und holistischen KPI Dashboard
  • Best Practice Visualisierungen sowie Analytics am Beispiel der Bayer AG
  • Änderungen der Organisationsstrukturen im Finanzbereich, um das Thema „Predictive Analytics“ im Unternehmen zu forcieren und dauerhaft zu implementieren

31.08.2018
Auswirkungen der Digitalisierung auf den Finanzbereich

  • Alte Verhaltensmuster über Bord werfen
  • Automatisierung der Buchhaltung – Wo sind die größten Hebel?
  • Strukturierter Fahrplan und Best Practice Impulse u.a. von der August Storck KG für die Umsetzung von Automatisierungen und Digitalisierungen im Finanzbereich

26.10.2018
Mergers & Akquisitions

  • Kritische Betrachtung unterschiedlicher Bewertungsarten & -methoden
  • Chancen und Risiken von M&A-Transaktionen
  • Verbinden von unterschiedlichen Unternehmenskulturen – Best Practice Beispiele

07.12.2018
Organisationsübergreifende Projektrealisierung

  • Reporting, BI – und Entscheidungsprozesse im Benchmark
  • Agile Strukturen in Startups – übertragbar?
  • Best Practice Beispiele aus Schweizer Konzernen

 

CFO/CEO Benchmarking-Circle Themen & Termine 2018 in Düsseldorf

 

16.03.2018
Ownership Thinking – KPI im Unternehmen definieren und messen

  • Welche Kennzahlen sind relevant für die Steuerung des Unternehmens und Verfolgung der Strategie è Best Practice Beispiele aus dem Silicon Valley
  • Welches Konzept muss ich aufsetzen um wieder Ownership in die Fachabteilungen zu bringen?
  • Wie lasse ich als CFO / CEO eine nachhaltig voneinander lernende Organisation entstehen?

11.05.2018
Zielvereinbarungen und Incentivierung – Ist eine Entkoppelung der Bezahlung von den Planzielen sinnvoll?

  • Plan-Ziele versus Ist-Ziele – Was ist sinnvoll?
  • Neuste Forschungsergebnisse & -erkenntnisse zum Thema Incentivierung der Hilti AG in Kooperation mit der Universität St-Gallen
  • Best Practice Erfahrungen der Benchmarking Teilnehmer zum Thema

06.07.2018
Unternehmenssteuerung im volatilen Umfeld

  • Strategische Planungsprozesse im volatilen Umfeld – Welche Modelle und Methoden sind praxistauglich?
  • Treiber- & maßnahmenorientierte Szenario Rechnungen
  • Informationsfluss strategischer Daten und Überlegungen – die Rolle des CFO’s

21.09.2018
Predictive Analytics und Visualisierungen – Trends im Reporting

  • Aufbau eines adressatengerechten und holistischen KPI Dashboard
  • Best Practice Visualisierungen sowie Analytics am Beispiel der Bayer AG
  • Änderungen der Organisationsstrukturen im Finanzbereich, um das Thema „Predictive Analytics“ im Unternehmen zu forcieren und dauerhaft zu implementieren

23.11.2018
Auswirkungen der Digitalisierung auf den Finanzbereich

  • Alte Verhaltensmuster über Bord werfen
  • Automatisierung der Buchhaltung – wo sind die größten Hebel?
  • Strukturierter Fahrplan und Best Practice Impulse u.a. von der August Storck KG für die Umsetzung von Automatisierungen und Digitalisierungen im Finanzbereich