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Monatsarchiv :

September 2016

SUCCESS – Clip 6 – SIMPLIFY 150 150 C4B

SUCCESS – Clip 6 – SIMPLIFY

Wie Sie Graphiken, so aufbauen, dass Sie eine Botschaft vermitteln, darüber informiert das wohl meist geklickte Hichert Video.

C4B Benchmarking Circle Mittelstand Dortmund – Strategisches Controlling- Rückblick 150 150 C4B

C4B Benchmarking Circle Mittelstand Dortmund – Strategisches Controlling- Rückblick

5 C4B Sommerspecial Brilon 5.7.16

Am 4.+5. Juli 2016 fand unser C4B Benchmarking Circle zum Thema Strategisches Controlling statt. Dazu trafen wir uns als „Sommer Special“ bei den EGGER Holzwerkstoffen Brilon. Neben der spannenden Betriebsführung durch die Holzverarbeitung bei EGGER stand der strategische Controlling Prozess im Mittelpunkt der Veranstaltung. Anbei finden Sie die wichtigsten Learnings

LEARNINGS – Strategisches Controlling 4.+5.7.16

LEARNINGS ALLGEMEIN

  • Beschäftigen Sie sich mit den Megatrends – setzen Sie sich damit auseinander und leiten Sie ab, was für Ihr Unternehmen entscheidend ist.
  • Definieren Sie konkrete und ambitionierte Ziele und Maßnahmen, die Sie erreichen bzw. umsetzen wollen, den nur dann passiert etwas
  • Etablieren Sie eine Führungs- und Fehlerkultur, die Sie definiert und festgelegt haben. Setzen Sie diese um!
  • Versuchen Sie strategisch aus verschiedenen Blickwinkeln Ihr Unternehmen zu betrachten: Kundensicht, Eigentümersicht, Wettbewerbssicht, Produktsicht….
  • Nutzen Sie dafür auch einmal bisher unbekannte Methoden wie Canvas oder Porters Five Forces

SONSTIGES

  • Überprüfen Sie ob die Zusammenarbeit mit Start ups bei neuen Geschäftsmodellen für Sie möglich ist. Der Vorteil hierbei ist der Einbezug von neuen Denk- und Arbeitsweisen in Ihr etabliertes Unternehmen

Den Tag rundeten wir mit einem leckeren Mittagessen in den modernen und authentischen Tagungsräumen bei EGGER ab. Auch hier kamen Networking und der Austausch unter Controllern nicht kurz. Vielen Dank nochmals an alle Teilnehmer und besonders an unsere Gastgeber Frau Nicola Winkelmann und Herrn Thomas Heymann für diese unvergesslichen 2 Tage.

SUCCESS – Clip 5 – ENABLE – Konzept verwirklichen 150 150 C4B

SUCCESS – Clip 5 – ENABLE – Konzept verwirklichen

SUCCESS-Regeln nach Rolf Hichert

Wie Sie Ihr graphisches Reporting Konzept effektiv und nachhaltig umsetzen, darüber informiert das folgende Video:

Kostenrechnung: Detaillierungstiefe in der Deckungsbeitragsrechnung 150 150 C4B

Kostenrechnung: Detaillierungstiefe in der Deckungsbeitragsrechnung

Teil 3Segeln

„Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig.“

Im ersten Teil und zweiten meines Beitrags zur Kostenrechnung habe ich schon darauf hingewiesen, dass die entscheidende Frage bei der Kostenrechnung lautet: Wonach steuern Sie Ihr Geschäft? Erst wenn Sie diese Entscheidung getroffen haben, können Sie entscheiden, welcher Detaillierungsgrad sinnvoll ist. Welche Umsatz- und Kostensicht bzw. welche Umsatz- und Kostensichten ist für Ihr Unternehmen sinnvoll:

    • Kundendeckungsbeitrag
    • Produktdeckungsbeitrag
    • Auftragsdeckungsbeitrag
    • Deckungsbeitrag nach Regionen / Länder
    • Deckungsbeitrag nach Vertriebskanal

In den meisten Unternehmen ist es sinnvoll nach mehreren Umsatz-/Kostensichten eine Deckungsbeitragsrechnung aufzubauen.

In unserem C4B-Benchmarking Circle mittelständische Konzerne haben wir den Detaillierungsgrad in der Deckungsbeitragsrechnung abgefragt. Die Unternehmen sind, meist historisch bedingt, oft noch sehr detailliert unterwegs. Im Schnitt zwischen vier und neun DB-Stufen

1 db 2 db

Ob sich der Mehrwert an Informationen erhöht, wenn man diese ganzen Kosten verschlüsselt, doch fraglich. Fragt man hier einmal nach, so zeigt sich, dass operativ tatsächlich nur mit ein oder zwei Stufen gesteuert wird. Ich bin ein Fan von der Steuerung über relative Deckungsbeiträge. Hier lautet das Prinzip: Vereinfachung.

Hier einmal am fiktiven Beispiel eines Herstellers von Süßwaren:

3 db

Steuern Sie nach relativen Deckungsbeiträgen! Wie funktioniert das? Den Kostenträgern werden nur die Kosten belastet, die ihnen auch tatsächlich direkt zurechenbar sind. Die fixen Kosten werden anschließend zugeordnet und je nach internen Zwecken in sich gegliedert. Man kann zwischen speziellen Fixkosten, die bestimmten Produktgruppen zugeordnet werden können, etwa aus Marketing und Vertrieb, und allgemeinen Fixkosten, wie die der allgemeinen Verwaltung, unterscheiden. Ordnen Sie nur die Fixkosten zu, die zurechenbar sind wie beispielsweise Marketingkosten oder Ausgangsfrachtkosten. Alle Verwaltungs-und Strukturkosten lässt man stehen und steuert sein Geschäft mehr über relative Margen. Beispielsweise können Sie entscheiden, zur Deckung der Fixkosten eine Deckung von 50 Prozent übrig zu lassen, um auch die Strukturkosten zu decken.

Mein Tipp: Überprüfen Sie dies im Jahres-Rhythmus und pflegen auch die Stammdaten dahinter entsprechend. Und was mache ich mit den allgemeinen Fixkosten? Suchen Sie lieber andere Leistungsparameter und nehmen sich die Fixkosten separat strategisch vor. Beispielsweise können Sie ein Benchmark suchen und schauen, wo Ihre Strukturkosten im Vergleich zu denen vergleichbarer Unternehmen stehen.

Bedienen Sie lieber ein vermeintlich einfaches Kostenrechnungssystem und werten damit wirksam aus und steuern entsprechend, als komplexe Systeme aufzusetzen, die zwar höchsten theoretischen Anforderungen genügen, jedoch kaum praktikabel sind.

Ich freue mich über Ihre Kommentare oder eine Email an u.schroeder@c4b-team.de.